Vergolden und Schriftdesign

 

  • 4-jährige Ausbildung
  • Ausbildungsschwerpunkt ist die Gestaltung mit Farben, Metallen und Schrift

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Der Lehrstoff ist sehr vielfältig und dennoch tiefgründig. Dabei kommen traditionelle Werkzeuge genauso zum Einsatz wie moderne Computertechnologie. In der Ausbildung Schilderhersteller/-in spannt sich der Bogen vom Schriftschreiben mit Pinsel oder Feder bis zu den modernen Beschriftungsarten, die nur mit dem Einsatz des Computers möglich sind.
Das Vergolden ist ein sehr traditionsverbundener Beruf. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen hier den Umgang mit den edelsten Materialien, wie z.B. Gold und Silber. Auch die Grundlagen des Restaurierens werden hier vermittelt.

Neben dem Schilderherstellen und Vergolden erlernen unsere Schülerinnen und Schüler im Atelier für Kunsthandwerk eine Vielzahl von kunsthandwerklichen Maltechniken. Auch hier beginnt die Ausbildung mit einfach zu erlernenden Flächengestaltungen bis hin zur schwierigen Freskomalerei.

 

Ausbildungsinhalte
Die praktische Ausbildung wird in drei Teilbereiche unterteilt: Vergolden, Schilderherstellen und kunsthandwerkliche Malerei.

Vergolden: Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die historische Technik der Polimentvergoldung. Sie wird in vielfacher Weise angewandt, z.B. auf Bilderrahmen, Reliefs oder vollplastischen Schnitzwerken. Daneben finden noch weitere Vergoldertechniken ihren Platz. Diese historischen Techniken auch an modernen Objekten anzuwenden ist die Herausforderung. Renovieren und Restaurieren von Vergoldungen sowie Fassen von Gegenständen unterschiedlichster Art runden die Ausbildung ab.

Schilderherstellen: Schriftschreiben mit Feder oder Pinsel steht am Beginn dieses praktischen Unterrichts. Schriftherstellung mit dem Computer, geschnitten oder digital gedruckt sind die nächsten Schritte. Fertigen von Werbeträgern, Hinweisschildern oder Transparenten werden im dritten Jahr erlernt. Am Ende der Ausbildung werden in Projektarbeiten alle Techniken kombiniert eingesetzt.

Kunsthandwerkliche Maltechniken und Maler/Malerinnen-Grundausbildung: In der 1. Klasse werden Gestaltungsuntergründe hergestellt. Dazu erlernen die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Malertechniken wie das Abscheren und Schleifen, Spachteln, Streichen, Rollen und Spritzen. Ab der 2. Klasse wechselt die Ausbildung in das Kunsthandwerksatelier. Flächengestaltungen mit Kamm, Pinsel, Schwamm und Tuch, Putze und Kalkspachteltechniken sowie plastische Malerei werden hier erlernt. Abschließend stellen die Schüler Sgraffitos und Fresken her.

Grundsätzlich legen wir in allen Stufen der Ausbildung Wert auf die Entwicklung eigener kreativer Ideen und deren Umsetzung.

Im Gegenstand „Darstellung und Komposition, Entwurf und Design“ bekommen unsere Schülerinnen und Schüler das Rüstzeug für kreatives Gestalten vermittelt. Moderne Entwurfs- und Präsentationstechniken vermitteln die Fächer „Informatik-Grundlagen“ und „Medienlabor“.  Durch fachtheoretische Unterrichtsfächer und Kunstgeschichte wird die Ausbildung abgerundet.